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EIN FEUCHTER AUSFLUG VON VESEC NACH HARCOV

Poštovní nám. Rochlice/Postplatz Rochlice - Vesec - Vesecký rybník - Císaøský kámen - Milíøe - Mojžíšùv pramen - Vratislavice nad Nisou - Schwimmbad Sluníèko - Kunratice - Gemeinde Harcov - Stausee Harcov oder Lidové sady, insgesamt 12 km

Empfohlene Landkarte: Wanderkarte Shocart Nr. 2, 1 : 50 000 Jizerské hory, Frýdlantsko


Vesecký rybník

Die gemütliche Wanderung zu Fuß durch die Stadtrandviertel der Stadt Liberec und ihre nahe Umgebung beginnen wir auf dem Postplatz in Rochlice. Hierher fahren die Buslinien des ÖPNV, es gibt hier eine Bahnstation und man kann auch zu Fuß vom Zentrum hierher gelangen. Auf der linken Seite des Ringplatzes unter einer neuen Straßenüberführung beginnt auf der Kreuzung der Straßen Vesecká und Slovanská die grüne Wanderwegsmarkierung des Tschechischen Wandervereins (Abk. KÈT). Im nahe gelegenen Stadtviertel Vesec folgen wir der grünen Markierung durch die Slovanská Straße, wir gehen weiter durch die spärliche und lichte Bebauung in den Straßen Dlouhá und Šumná. .

Die Wohnviertel enden nun langsam und es überwiegt jetzt der natürliche Charakter der Landschaft. Wir kommen zum Teich Vesecký rybník, genant Tajch, oder Teichmühle. In der Umgebung der Erholungszone erstrecken sich Gartenkolonien und Wochenendhäuser, Einfamilienhäuser werden hier gebaut. Gleich, am Damm des Deiches rechts, treten wir in den Wald ein, Waldweg wechselt sich mit Asphalt ab. Es führt hier ebenfalls ein Radweg - gehen Sie besser links. Die grüne Markierung bringt uns zum Císaøský kámen/Kaiserstein (637 m). Auf der Spitze der Aussicht befindet sich eine Gedenktafel, erinnernd an den Besuch des österreichischen Kaisers Josef II. im Jahre 1778. Dieser beobachtete hier angeblich die Befestigung der Positionen seiner Armee. Sicherlich würde er die Landschaft heute nicht mehr erkennen.

Koupalištì Sluníèko Die grüne Markierung führt uns in die Gemeinde Milíøe/Meiler, der Name besagt, dass die Köhler hier damals Holzkohle brannten. Zur hiesigen Kapelle, die der Jungfrau Maria geweiht wurde, kamen seinerzeit von Vratislavice aus dem Tal ganze Umzüge von Gläubigen. Wir nähern uns jetzt Jablonec/N., auf der gegenüberliegenden Seite thron der Javorník/Jaberlich auf dem Jeschkenkamm. Wir ändern die Richtung unserer Wanderung, gehen links auf den gelb markierten Waldweg über, welcher uns zur eine halbe Stunde entfernten Mojžíšùv pramen/Mosesquelle (518 m) führt. Von dort gibt es eine herrliche Aussicht auf Vratislavice/N. und ins bebaute Tal zwischen Liberec und Jablonec mit der Kulisse vom Isergebirge im Hintergrund. Diese wunderschöne Aussicht lockte schon unsere Vorfahren, sie besuchten diesen Ort und später errichteten sie hier am Brunnen ein Ausflugsrestaurant.

Wir gehen auf dem gelb markierten Weg herunter, in das Vorstadtviertel Vratislavice/N. Auf der linken Seite befindet sich eine Teppichfabrik; bemerken Sie im Fabrikareal die mächtigen Türme mit Wasserbehältern, es handelt sich um ein interessantes technisches Denkmal. Wir gehen durch die Dlouhomostecká Straße und überqueren die Straße mit den Straßenbahnschienen (Verbindung Liberec - Jablonec/N). Durch die gepflasterte Straße steigen wir im rechten Teil der Neubausiedlung auf ihr Ende hinauf, und folgen ständig der gelben Markierung, sie führt uns zum Waldrand des Bergkammes Proseèský høeben, wo die Kreuzung des blau markierten Bergwegs, der von Jablonec aus führt, mit unserer gelb markierten Strecke ist. Wir biegen links ab und auf dem blau markierten Weg kommen wir nach Kunratice. Der Blick auf Liberec ändert sich wieder, im damaligen Randbereich wurde die Neubausiedlung Kunratická errichtet, unter welcher sich die Studentenwohnheime in Harcov befinden. Wir folgen der blauen Markierung ins Tal hinab, befinden uns nun in Harcov, seinerzeit eine selbstständige Gemeinde, heute ein Stadtrand-Viertel von Liberec.

pøehrada Harcov Obwohl wir uns nur in der Stadtumgebung bewegten, legten wir 12 km zurück. Zur Fahrt ins Zentrum von Liberec können wir den Bus benutzen, der ÖPNV hat die Haltestelle unter der Kirche in der Straße Svobody. Man kann von da zum nahen Stausee Harcovská pøehrada weitergehen. Der rechte Teil des Beckens ist zum Baden geeignet, ins Stadtzentrum kann man von beiden Ufern kommen.Wenn wir nicht zum Stausee abbiegen wollen, können wir von Harcov weiter der blauen Markierung folgen, durch eine stellenweise ursprüngliche Villenbebauung bis zum Volksgarten und zur Endstation der Straßernbahn, die ins Zentrum fährt.Den Ausflug können Sie nächstes Mal von dieser Stelle aus beginnen, es gibt hier der Hauptausgangspunkt der markierten Wanderwege vom Tschechischen Wanderverein KÈT, und in die Gegenrichtung gehen. Dies ist ein nicht anstrengender, halbtägiger Ausflug, auch für Familien mit Kindern geeignet. .

 



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