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IN WEIßER SPUR ZUM WITTIGHAUS (SMÌDAVA)

Bedøichov - Nová Louka - Kristiánov - Rozmezí - Èihadla - Kneipa - Kasárenská cesta - Smìdava - Èihadla - Štolpišská silnice - Krásná Máøí - Høebínek - Nová Louka - Bedøichov, insgesamt 33 km

Empfohlene Landkarte: Skikarte Žaket 1 : 50 000 Jizerské hory


Nová Louka

Das Isergebirge ist sowohl für den Wettbewerbs-Skilanglauf als auch für den Skilanglauf-Tourismus geeignet. Für den populären Wettkampf Jizerská Padesátka (die Isergebirgs- Fünfziger, ein traditioneller Volkslanglauf) wurde in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Trasse der Isermagistrale angepasst und markiert. In der Wintersaison wird sie mit der Pistenraupe bis auf den Berg Jizerka/Klein Iser gepflegt, von hier führt sie weiter zum Grenzübergang Orle/Karlsthal, wo sie an ein ähnliches Netz von gepflegten Loipen im polnischen Teil des Isergebirges anknüpft. Sie bildet deshalb eines der größten Skilanglauf-Areale in Mitteleuropa.

Die bestgeeigneten Einstiegsorte auf die Magistrale in der Richtung von Liberec sind der Sattel Bedøichovské sedlo/Friedrichswald (775 m), genannt auch Sattel Malinik, und die Gemeinde Bedøichov. Beide Orte sind von Liberec mit Auto oder auch mit dem öffentlichen Busverkehr erreichbar. Bedøichov ist das Tor in das Gebirge und auch der Ort des Starts sowie des Ziels der Isergebirgs-Fünfziger. Die Bushaltestelle und auch der Parkplatz befinden sich direkt vor dem Skistadion, wo ebenfalls der Zugang auf die Magistrale beginnt. Also los, auf die 33 km lange Strecke zum Wittighaus (Smìdava) und zurück, teils auf der Strecke der Isergebirgs-50er.

Blatný rybník Vom Stadion in Bedøichov aus steigen wir zur Weggabelung U Buku, nach sanfter Abfahrt erscheint vor uns nach der Ausfahrt aus dem Walde eine beschneite Lichtung mit einem Jagdschloss - heute das Restaurant Nová Louka. Vom Schloss aus biegen wir rechts ab, nach der 1-km-langen Gerade kommt die nächste Weggabelung U Blatného rybníka, wo wir nach links abbiegen, und auf dem Weg mit sanfter Steigung um den Tetøeví kamen/Auerhahnstein herum kommen wir nach Kristiánov (5,5 km).

Vor einem verschneiten kleinen Friedhof einer ehemaligen Glasmachersiedlung kommt eine Weggabelung von gepflegten Loipen. Wir setzen geradeaus fort - und es erwartet uns eine 4-km-lange, ausgedehnte Steigung nach Rozmezí. Dies ist der höchste Punkt der heutigen Strecke. Hier war die Grenze dreier Herrschaften, später von den Bezirken Liberec, Jablonec/N. und Frýdlant. An der nächsten Streckenkreuzung Na Èihadlech biegen wir rechts ab, zum Imbiss-Kiosk Kneipa (10 km). Vor uns erscheint nun der zweithöchste Berg im Isergebirge - Jizera, 1122 m hoch. Wir befahren ihn rechts, auf der Straße mit dem sanften Gefälle - auf der sog. Kasárenská cesta/Kasernenstraße bis zur Weggabelung Kùrovec, weiter setzen wir links zur Hütte Smìdava/Wittighaus fort (15 km), zum Ziel der heutigen Route.

Chata Smìdava Das Gebäude wurde im Jahre 1935 errichtet, die Hütten in der Nachbarschaft gingen schon längst zugrunde. Da auch viele Fahrer aus der Richtung von Hejnice hierherkommen, wird das Restaurant häufig besucht, beliebt sind hier die hiesigen Eisbecher. Während der Erfrischung können Sie sich den Rückweg schon mal klar machen. Es ist möglich, auf der gleichen Strecke zurückkehren, d. h. links zurück und auf dem schon bekannten Wege mit der sanften Steigung zur Kneipa. Das Bergmassiv kann man auch auf einem direkten, steileren, aber kürzeren Weg durch das Tal Bílá Smìdá (hier führt der Rückweg der J 50) zur Kneipa umfahren, wo sich die beiden um die Iser führenden Strecken wieder treffen. Wir setzen fort, nicht ganz 1 km auf der Geraden zur Weggabelung Èihadlo und fahren weiter geradeaus auf der Štolpišská silnice/Stolpichstraße. Es erscheinen zahlreiche Aussichten auf den höchsten Berg des Isergebirges - Smrk/Tafelfichte, auf die beschneiten Felsen über Hejnice /Haindorf, oder auch auf die Stadt mit der bekannten Wallfahrtskirche selbst.

Von der Aussicht Krásná Máøí (markierte kurze Abbiegung) kann man im Tal die Stadt und das Schloss Frýdlant, das beschneite Flachland in Deutschland und Polen, den Tagebau und die Kühltürme des immer noch aktiven Kraftwerkes Turów sehen. Dieser Abschnitt der Magistrale gehört zu den schönsten. Die Loipe bringt uns bis zur Weggabelung Høebínek (26 km). Wir erreichten den meistfrequentierten Teil der Magistrale, denn der große Teil der Skiläufer begnügt sich mit dem Weg zum Imbiss-Kiosk und kehrt von hier nach Bedøichov zurück.

Nach Nová Louka sind es nur 4 km ebener Strecke und ins Ziel in Bedøichov weitere 3 km. Die beschriebene Route ist 33 km lang, aber schon die Tatsache selbst, dass sie in der Loipe der J 50 verläuft, beweist, wie anspruchsvoll sie ist - sie ist für Skiläufer bestimmt, die fit sind. Die Magistrale wird gemeinhin in zwei Spuren durchfahren, die Mitte ist für Schlittschuhläufer bestimmt. Fahren Sie bitte in der rechten Spur und bei der Abfahrt müssen sie dem Abfahrtsläufer Vorfahrt gewähren. Bei den Weggabelungen gibt es Orientierungstafeln mit der markierten Strecke der Isermagistrale. Die oben beschriebene Route ist im Terrain mit roten Pfeilen markiert.



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