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MIT ORDENTLICH EINGELAUFENEN SCHUHEN BIS AUF DEN BERG JIZERKA

Lidové sady Liberec - Rudolfov - Sattel Maliník - Stausee Èerná Nisa - Nová Louka - Kristiánov - Rozmezí - Na Èihadle - Kneipa - Smìdava - Jizerka - Koøenov, insgesamt 35 km

Empfohlene Landkarte: Wanderkarte KÈT Nr. 21 1 : 50 000 Jizerské hory a Frýdlantsko, Wanderkarte Shocart Nr. 2 1 : 50 000 Jizerské hory, Frýdlantsko


pøehrada Èerná Nisa

Zum Ausgangspunkt der markierten Wanderwege am Rande von Liberec in Lidové sady kann man mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen - mit der Straßenbahn Nr. 3. Von dort begeben wir uns auf den rot markierten, steilen Weg, um den Strážní Buk und den Ježíškovy Kameny vorbei nach Rudolfov. Wir kommen aus dem Wald an der Straßenkreuzung vor das Restaurant Èeská Chalupa, auf der Straße gehen wir nur 100 m, dann biegen wir wieder links in den Wald ab und steigen einen Waldweg nach Beøichovské sedlo hinauf, der auch Sattel Maliník (4,5 km) genannt wird.

Nová Louka Vom rot markierten Wanderweg biegen wir auf den grün markierten ab, welcher uns zur Talsperre Bedøichov (8 km) führt. Die steinerne Staumauer stammt aus dem Jahre 1905, das Wasserbecken verwuchs mit der Umgebung dermaßen, dass sie an einen nordischen See erinnert. Am rechten Staudamm steigt ein grün markierter Wanderweg über das Haus des Deichwärters hinauf und setzt nach Nová Louka fort. Vom ehemaligen Jagdschlösschen - heute ein Restaurant - schreiten wir rechts auf dem blau markierten Weg zur Weggabelung am Blatný rybník fort, hier biegen wir links ab und steigen zu dem eindrucksvollen Felsen mit dem Eisen-Kreuz Tetøeví kámen hinauf. Von dort ist es nur ein kurzer Sprung nach Kristiánov (13 km).

Von der ehemaligen Glasmachersiedlung blieben nur ein kleiner Friedhof und das sog. Fuchshaus (Lišèí bouda) erhalten, in dem sich heute ein Glasmuseum befindet. Der Weg steigt auf bis nach Rozmezí, den höchstgelegenen Punkt unserer Wanderung. Hier war früher die Grenze von drei Herrschaften, später die von den Bezirken Liberec, Jablonec nad Nisou und Frýdlant. Mäßig bergabwärts kommen wir zur Weggabelung Na Èihadle (17 km). Ich empfehle, nach ein paar Dutzend Meter links abzubiegen und auf den Aussichtsturm hinaufzusteigen, von dem aus man ein gleichnamiges, etwa 15 ha großes Torfbecken sehen kann. Als es zur damaligen Zeit noch im tiefen Wald versteckt war, fingen hier Vogeljäger die Vögel, die über die Bergkämme des Isergebirges flogen. Heute ist hier nur noch der Rest des Torfbeckens, allerdings ist es heute schon wieder mit einem neuen Bewuchs umgeben. Das Hochplateau des Isergebirges wurde vor einem Vierteljahrhundert von einer Naturkatastrophe heimgesucht, die Wälder wurden dabei ausgeholzt, aber langsam erholen sie sich wierder.

Bukovec Wir kehren auf die Kreuzung zurück und kommen zum Imbissstand Kneipa. Der blau markierte Wanderweg führt links am Berg Jizera (1122 m) vorbei, den zweithöchsten Berg des Isergebirges. Auf dem gelb markierten Weg kann man seinen Gipfel erklimmen, es gibt hier einen Panoramablick auf das Iser- sowie das Riesengebirge zu sehen. Wir gehen zur Hütte mit dem Restaurant Smìdava hinab. Sie wurde im Jahre 1935 errichtet. Auf dem rot markierten Weg gehen wir weiter zum Moor Jizerka. Das Naturschutzgebiet hat eine Fläche von 179 ha, besichtigen kann man nur einen Teil, der Zugang führt über Holzstege.

Wir überqueren ein paar Bäche mit dunklem Torfwasser und vor uns erscheinen die ersten Hütten der Siedlung Jizerka. Zusammen mit der damals in Preußen liegenden Siedlung Velká Jizera gehörte Jizerka zu den entlegensten Ecken dieses Teils Europas. Die Siedlung wurde schon im 16. Jahrhundert als Fundort von Edelsteinen bekannt, besonders für den sich in den hiesigen Bächen befindlichen sog. schwarzen Iserin. Es gab hier eine Glashütte, ein Zollhaus sowie eine Schule - heute befindet sich hier ein Isergebirgsmuseum. In der Siedlung gibt es ein paar Restaurants, wir können das bekannte Restaurant Pyramide oder ein anderes Restaurant unter dem Basaltkegel Bukovec besuchen (1004 m). Hier wenden die Wettkämpfer bei dem populären Skilanglauf Jizerská 50 ihre Richtung.

Wir legten bis jetzt 27 km zurück, aber müssen noch 8 km bis zum Bahnhof in Koøenov schaffen, also ist die beschriebene Wanderung bestimmt für rüstige Wanderer bestimmt. Eine romantische Wanderung von Bukovec führt auf dem rot markierten Weg entlang des steinigen wilden Baches Jizera. Bei der Eisenbahnbrücke über die Jizera biegen wir rechts ab, entlang der Schienen folgen wir der roten Markierung zum Bahnhof Koøenov (35 km). Mit dem Zug nach Liberec fahren wir durch die romantische Gebirgslandschaft über Tanvald, Smržovka und Jablonec nad Nisou.



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