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PILZSAMMLER- und PANORAMA-AUSFLUG - AUF DEN BERG DRAÈÍ VRCH

Lidové sady Liberec - Strážní buk - Mlynáøùv køíž - Jezdec - Pod Javorovm vrchem - Draèí kámen - Fojtka - Bahnhof Mníšek - Liberec oder Berg Draèí vrch - Kateøinky - Kirche U obrázku - Ruprechtice Marktplatz Námesti Míru, insgesamt 15 km

Empfohlene Landkarte: Wanderkarte KÈT Nr. 21, 1 : 50 000 Jizerské hory und Frýdlantsko, Wanderkarte Shocart Nr. 2, 1 : 50 000 Jizerské hory, Frýdlantsko


Draèí kámen

Der Ausgangspunkt zu einer weniger bekannten Aussicht auf Liberec ist die Weggabelung der markierten Wanderwege des KÈT (Tschechischer Wanderverein) in Lidové sady. Sie befindet sich direkt über dem Zoo, man kann vom Stadtzentrum zu Fuß entlang der Straßenbahnschienen oder mit der Straßenbahn hierher kommen. Wir folgen dem rot markierten Wanderweg zur Weggabelung Strážní buk, biegen links auf den gelb markierten Weg ab, welcher uns zum Mlynáøùv køíž bringt. Zu diese Stelle kann man vom Park aus auch mit dem blau markierten Wanderweg kommen. Ein massiver Granitstein mit deutscher Aufschrift und Kreuz auf der Spitze wurde zur Erinnerung an den Müller Jäger errichtet, von daher kommt auch die Bezeichnung.

Wir folgen weiter dem gelb markierten Weg, steigen durch den Wald zur steinernen Aussicht Jezdec ab. Auf einem mächtigen Felsbrocken befand sich im Mittelalter eine Wartburg für die Landstraße, die nach Frýdlant führte. Man findet noch heute im Felsen geschlagene Öffnungen für die Befestigung von Balken. Später siedelten hier angeblich Wegelagerer, die von hier einen Überblick über den Verkehr auf dem Weg, der durch das Tal der Schwarzen Neiße führte, hatten. Der Bergverein reparierte hier vor kurzem das Geländer, so dass wir bestimmt den Blick auf den Wildbach im Tal genießen können. Dieser Wildbach trieb dutzende von Wasserrädern und Turbinen von Fabriken und Werkstätten an. In der Zeit von Österreich-Ungarn gehörte das Katharinenthal zu den am stärksten industrialisierten Gebieten in der gesamten Monarchie.

pøehrada Fojtka Über einen steilen Abstieg gehen wir auf die Straße hinab, biegen links zur Brücke über die Schwarze Neiße ab und setzen auf dem gelb markierten Weg rechts stromaufwärts fort, wenden vor dem Bach links in den Wald ab, und steigen am Berg Javorový vrch (723 m) vorbei zur Weggabelung Pod Javorovým vrchem hinauf. Hier biegen wir links ab und folgen dem blau markierten Waldweg, der in Richtung Kateøinky führt. Auf der Weggabelung mit der grünen Markierung begeben wir uns auf den grün markierten Wanderweg zum steinernen Aussichtspunkt Draèí kámen (675 m). Um den Felsen ranken sich Legenden über ein böses Ungeheuer das angeblich schöne Mädchen aus der Umgebung frisst. Die Treppen und der Aussichtsfelsen wurden hier mit einem Stahlgeländer ausgestattet und die Aussicht ist für die meisten Besucher eine angenehme Überraschung. Nicht nur Liberec und der Jeschkenkamm sind von hier wie auf dem Präsentierteller zu sehen, auf der Gegenseite erblicken wir die Gemeinden Fojtka und Mníšek mit dem Isergebirge im Hintergrund.

Auf dem grün markierten Weg steigen wir am umzäunten Beereneiben-Reservat vorbei zu diesen Ortschaften hinab. Einige hochgewachsene Eiben kann man auch in den Gärten an der Straße in der Gemeinde Fojtka sehen. Erfrischung bietet das Baden am hiesigen Staudamm. Die steinerne Talperre stammt vom Anfang des vorigen Jahrhunderts, und es lohnt sich, sie auch in dem Falle zu besuchen, wenn das Wetter zum Baden nicht gerade verlockend ist. Die gelbe Markierung bringt uns zum Bahnhof in Mníšek, von wo aus wir nach Liberec fahren.

kostel U Obrázku Derjenige, der vom Draèí vrch direkt zu Fuß nach Liberec zurückkehren will, hat folgende vorgeschlagene Variante: von der Aussicht Draèí vrch gehen wir herunter, folgen dem grün markierten Weg bis zum blauen, und setzen fort die Richtung zum Liberec, d. h. in Richtung Kateøinky. Im Wald bemerken Sie steinerne Säulen mit Einschnitten für die Befestigung eines Zaunes, denn noch im vorigen Jahrhundert stand hier der Zaun eines Geheges. Dieser Zaun war 42 km lang und es gab hier über elftausend solcher Granitsäulen! Der Zaun wurde angeblich in nur einem halben Jahr errichtet. Nach dem Ausgang aus dem Wald bietet sich eine Reihe von herrlichen Aussichten auf Liberec, den Ještìd und das Lausitzer Gebirge dahinter. Wir laufen hinunter nach Kateøinky, wobei man hier noch einige von den oben erwähnten Fabriken und Werken erblicken kann, welche noch die Wasserkraft verwenden.

Von Kateøinky aus ist es möglich, mit dem Bus Nr. 13 ins Zentrum von Liberec zu gelangen oder weiter der blauen Markierung zu folgen und zum Jugendstil-Kirchlein U Obrázku über Ruprechtice hinaufzusteigen. Diese Kirche wurde über einem wundertätigem Brunnen erbaut, zu dem die dankbaren Leute Heiligenbilder brachten. Später errichteten sie eine schöne kleine Kirche, zu der ein Kreuzweg führt. Ins Zentrum kehren wir mit dem Bus Nr. 18, welcher direkt unter der Kirche eine Bushaltestelle hat, oder mit der Nr. 25 vom Marktplatz in Ruprechtice, zurück. Die Langstreckenläufer schaffen es zu Fuß auf dem blau markierten Wanderweg zurück in den Volksgarten Lidové sady von Liberec. Die Gesamtlänge der Wanderung beträgt nicht ganze 15 km, überwindet aber einen ziemlich großen Höhenunterschied, sie bietet eine Reihe von ungewöhnlichen Aussichten auf Liberec und Umgebung. Und die versprochenen Pilze? In der Zeit des Wachstums finden Sie die Pilze überall bei den Wegen, auf denen Sie gehen. Es fehlt nur eine Kleinigkeit - sich auf den Ausflug zu begeben, wenn die Pilze gerade wachsen.



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