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ZU DEN HERBSTFARBEN AUF DEN BERG OLDØICHOVSKÝ ŠPIÈÁK

Oldøichov v Hájích - Sattel Oldøichovské sedlo - Naturschutzgebiet Jizerskohorské buèiny - Berg Oldøichovský Špièák - Mníšek oder Høebenový buk - Oldøichov v Hájích, insgesamt 10 km

Empfohlene Landkarte: Wanderkarte KÈT Nr. 21, 1 : 50 000 Jizerské hory a Frýdlantsko, Wanderkarte Shocart Nr. 2 1 : 50 000 Jizerské hory, Frýdlantsko


Oldøichov v Hájích

Los geht´s in die schönsten Ecken des westlichen Teiles des Isergebirges, in die Buchenwälder und in die Felsenlandschaft. Am schönsten sind sie bei der Frühjahrs-Knospung und in der Zeit der herbstlichen Verfärbung, wenn die Blätter abfallen und sich Ausblicke in die Landschaft öffnen. Mit dem Zug aus Liberec kommen wir nach Oldøichov v Hájích (Richtung Frýdlant). Oldøichov ist ein Ausgangspunkt in den westlichen Teil des Isergebirges, es beginnt hier der Lehrpfad Oldøichovsker Haine und Felsen und man kann hier einige Gebäude der ursprünglichen Bebauung vorfinden. Von der Bahnhofstation gehen wir auf dem blau markierten Weg parallel zur Hauptstraße und den Eisenbahnschienen, welche unter dem Sattel im Tunnel verschwinden, schreiten weiter fort, auf dem Waldweg in die Steigung.

Der Sattel Oldøichovské sedlo (487 m) ist die bekannteste Weggabelung von Wanderwegen in diesem Gebiet. Aus dem ehemaligen Forsthaus wurde das Rasthaus Hausmanka, bekannt zugleich als Tramperkneipe U Kozy. Sie ist eine Kreuzung und ein Ausgangspunkt der Ausflüge von Wanderern, Radfahrern, Bergsteigern und auch Autofahrern. Rechts weicht der Radweg Vinièná ab, der nach Hejnice führt - wir begeben uns links über die Straße auf den grün markierten Weg, welcher zur Grenze des Naturschutzgebietes Jizerskohorské buèiny hinaufsteigt (ein Mischwaldgebiet mit hauptsächlichem Buchenbestand, auf den Bäumen mit roten Streifen markiert, nicht betreten!). Der steile Waldweg ist von Felsengebilden und Naturformationen eingerahmt, der bekannteste ist der Gorilla genannte Felsen mit der Form eines Kopfes ähnlich dem, von welchen wir angeblich abstammen.

Gorila Über den Felsen Lysé skály steigen wir um den Skalní høib vorbei auf die Skalní hrad (Felsenburg, 600 m) hinauf. Es stand hier angeblich eine Wartburg, später wohnten hier Räuber, welche die Wanderer nach Frýdlant überfielen. Diese Stadt mitsamt dem bekannten Schloss, einen Teil des Isergebirges und weiterhin die Ebenen am Horizont in Polen und Deutschland kann man vom Felsengipfel aus sehen. Auf dem grün markierten Weg steigen wir hinab zur Weggabelung Høebenový buk mit dem Eisenkreuz, wo wir auf den gelb markierten Wanderweg wechseln, welcher parallel zum Lehrpfad verläuft. Beim Aufstieg in den Felsenklüften helfen Steigeisen und die Stahlleiter mit den Ankerketten. Übersehen Sie nicht die Abbiegung auf den (gelbes Dreieck bis zum Gipfel) Berg Oldøichovský Špièák (724 m, wir legten 7 km zurück). Špièák ist der höchste Punkt des westlichen Teils des Isergebirges und es gibt hier eine Rundaussicht auf die umliegenden Buchenwälder und auf den ganzen Friedlander Ausläufer mitsamt einem Teil des polnischen Grenzgebietes.

Høib Beim Abstieg gehen wir durch ein Felsentor aus abgestürzten Steinblöcken hindurch, und kommen zur Weggabelung Pod Špièákem. Hier können wir zwischen zwei Varianten der weiteren Wanderung wählen: wir können uns auf die 4 km lange, nicht so anspruchsvolle Route entlang der gelben Markierung nach Jeøice und weiter nach Mníšek zur Eisenbahnstation begeben, oder man kann auf dem grün markierten Exkursionsweg über die Guttenberger Felsen und um den Dunklen Turm zu dem uns schon bekannten Høebenový buk fortschreiten und von dort aus dem blau markierten Weg folgen und zur Eisenbahnstation in Oldøichov kommen, von wo aus wir losgingen. Beide Routen sind interessant, und messen übereinstimmend 10 km. Man kann die Strecke beim nächsten Mal in der Gegenrichtung gehen; nicht nur, dass sich Ihnen dabei die Aussichten verändern, aber wenn Sie genug Zeit haben, können Sie im Sattel Oldøichov in die Kneipe Hausmanka gelangen, wo es sich unter den Hirschgeweihen und Bildern mit weidmännischen Motiven bei der Erzählung von Erlebnissen besser wartet. Vergessen Sie allerdings nicht darauf, dass Sie es zum Zug noch eine halbe Stunde zu Fuß haben. Die Route der heutigen Wanderung war zwar nur 10 km lang, aber in den Felsen gibt es einige mühsame Auf- und Abstiege, welche die Zeit des Durchgangs verlängern und unangenehm machen können, man kann sie also als leichte, stellenweise allerdings mittelschwere Wanderung für Eltern mit Kindern bezeichnen.



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