| AUSFLUG ZU DEN RIESENWINDRÄDERN |
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Chrastava - Spálený vrch - Lysý vrch - Výhledy - Václavice - Lišèí hora - Pekaøka - Bílý kostel oder Václavice - Grabštejn - Eisenbahnstation Chotynì, insgesamt 16 - 17 km Empfohlene Landkarte: Wanderkarte KÈT 1 : 25 000 Hrádecko a Chrastavsko |
Wir begeben uns in den nördlichsten Zipfel unserer Region, an den Rand des Gebietes Frýdlant. Es handelt sich um wenig besiedeltes Grenzgebiet, eine Landschaft von vereinsamten Feldern und mit ständigem Wind. An den Orten, wo unsere Vorfahren damals Windmühlen aufbauten, wurden Windkraftwerke errichtet, die die selbe Naturgewalt nutzen. Nach Chrastava kommen wir mit dem Zug oder dem Bus. Beim Durchgang durch die Stadt widmen Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit auf die barocke Pestsäule, dem Brunnen auf dem Ringplatz, dem rekonstruierten Rathaus und dem daneben stehenden Museum. Bestandteil davon ist auch das nicht weit entfernt liegende Museum des hiesigen Landsmannes - des Malers Führich. Interessenten besuchen auch gerne das Feuerwehrmuseum, das zweitgrößte in der Tschechischen Republik. Blaue Wanderwegmarkierung beginnt an der St. Laurentius Kirche. Wir steigen über Chrastava hinauf, unter uns befindet sich das bebaute Tal des Flusses Jeøice, am Horizont erscheint der Jeschkenkamm und das Lausitzer Gebirge. Nach dem Ausgang aus dem Wald unter dem Berg Spálený vrch (581 m) kommen wir zur Kreuzung mit der grünen Markierung, rechts ca. 1 km lang kommen wir in den Ort, wo die Ortschaft Vysoký stand. Aufgrund deren Abgelegenheit und Verlassenheit war sie der Sitz von Räubern und Schmugglern. Über der Gemeinde, auf dem Berg Lysý vrch (643 m) stand seit 1830 eine Windmühle, sie wurde im preußisch-österreichischen Krieg im Jahre 1866 vernichtet. Etwa 20 Jahre später wurde sie zum Aussichtsturm umgebaut, neben dem bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Ausflugskneipe stand. Von der Gemeinde blieben nur Reste erhalten.
Einen interessanten Blick in die Zukunft (Energiegewinnung aus erneuerbaren Energiequellen) können wir praktisch an der gleichen Stelle mit einem nicht weniger interessanten Blick in die im Gegenteil längst vergangene Vergangenheit kombinieren. Nicht weit von hier gibt es nämlich eine freie Kopie eines ländlichen Herrengutes - der Kurie aus dem 12. Jahrhundert. Dank dem Bürgerverein Curia Vítkov, dessen Mitglieder Liebhaber der Geschichte aus der ganzen Tschechischen Republik sind, entsteht an erhöhter Stelle ein Landgut und eine Handwerkerkolonie. Die Wiederbelebung von alten Handwerks-Techniken ist schon von sich aus interessant, aber das größte Ereignis für Besucher sind die regelmäßigen Veranstaltungen - z. B. die Wothanburg oder der Tag der Antike. Die Termine der Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten der Curia Vítkov. Auf dem grün markierten Weg kommen wir nach Václavice. 1,5 km lang nördlich gibt es den besterhaltenen steinerne Turm einer Windmühle zu besichtigen. Vor einem Vierteljahrhundert wurde er zu einem Erholungssitz umgebaut. Von Václavice aus kann man auf einem nicht markierten Weg über Lišèí hora und Pekaøka nach Bílý Kostel weitergehen, wo sich eine Eisenbahnstation befindet. Die Routenlänge beträgt 16 km. Wer weiter von Václavice auf dem grün markierten Weg fortschreiten will, wird er an ein paar Naturteichen vorbeikommen, welche vom Wasser des Baches Václavický potok versorgt werden. Der letzte Teich befindet sich unter der Burg Grabštejn. Die Burg ist geöffnet, nach der Besichtigung führt uns die grüne Markierung zur Eisenbahnstation in der Nachbarsgemeinde Chotynì, von da aus mit dem Zug nach Liberec. Die Länge dieser Wanderung beträgt 17 km. Dieser ökologisch orientierte Ausflug ist vor allem auch für ältere Kinder geeignet, die Frage der Energiegewinnung wird besonders deren Generationen betreffen. Im Gebiet über Václavice und Uhelná sollten 16 Windkraftanlagen errichtet werden. Die Investitionskosten betragen ca. eine Milliarde Kronen. Durch deren Leistung sollte der Stromverbrauch von 9 - 12 000 Haushalten gedeckt werden. |